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In der Stadt gibt es einiges für Familien zu entdecken. Von der Hafencity bis Entenwerder haben wir die schönsten Tipps zusammengestellt.

Sie sind echte Nordlichter! Für Melanie, Gründerin eines Unternehmens zur Integration von Geflüchteten, und Schifffahrtskaufmann Robert gehören zum Lebensglück Möwengeschrei, ’ne steife Brise und der Ausblick auf die Elbe. Auch wenn die beiden mit ihren drei Kindern Matilda (9), Johnny (7) und Mick (5) immer mal wieder eine Weile im Ausland gelebt haben – zuletzt in Singapur – sind sie doch immer happy, wenn sie zurück an der Waterkant sind. Sogar mit dem Plattdeutschen sind die fünf „per Du“. Matilda ist schon im Ohnsorg Theater aufgetreten und hat zusammen mit zwei anderen „Plattkinnern“ neue plattdeutsche Lieder für Kinder vorgetragen.

Nordisch ist für die Familie natürlich auch das Leben in der Hafencity, denn tatsächlich weht hier immer eine steife Brise von der Elbe herauf. Wenn dann auch noch die Sonne scheint, sind alle glücklich. „Mit einem Eis in unserem Innenhof in der Sonne zu sitzen und auf die Schiffe gucken, besser geht es einfach nicht“, meint Melanie. Ihr Leben hier ist sehr nachbarschaftlich, fast dörflich. Jeder kennt jeden, auf dem Weg zum Spielplatz, zum Einkaufen oder auch zur Schule treffen auch die Kinder überall Bekannte und Freunde. Bei gutem Wetter sitzen sie im Hof mit den anderen Familien zusammen und grillen, die Kinder spielen dann „Fischer, Fischer wie tief ist das Wasser“ oder natürlich Fußball, Micks absoluter Lieblingssport. Er trainiert bei den Mini-Rabauken vom FC St. Pauli. Johnny dagegen liebt das Klettern. Was für ein Glück, dass er auf dem Dach seiner Schule einen Schulhof mit einem riesigen Klettergerüst hat! „Von da aus kann man prima Schiffe beobachten“, erzählt er. Und nach der Schule kann er sich weiter an der Wand der Kaiserkai-Promenade entlanghangeln. Diese inoffizielle Kletterwand war für die Hafencity-Kinder von Anfang an der Hit.

Abenteuerspielplatz Hafencity

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U4 bis Überseequartier

Die Hafencity bietet moderne Architektur und viel Platz zum Spielen.

Skaten, Schaukeln, Schlemmen: Hamburg macht mit seinem Freizeit-Angebot alle froh.

In der Katharinenschule geht es gemischt und heterogen zu, zu den Anwohnern gesellen sich Kinder aus Wilhelmsburg, Billbrook und anderen Stadtteilen südlich der Elbe. Die Klassen dieser Schule gehörten zu den ersten, die die Elbphilharmonie von innen sehen durften. Einig sind sich Matilda, Johnny und Mick allerdings, dass die Rolltreppe nicht so super war wie erwartet, „viel zu lang und langsam und gar nicht so steil“, meint Matilda. Aber auf der Plaza oben finden es alle toll.

Melanie und Robert leben seit zehn Jahren hier an der Elbe. „Wir wollten dabei sein, wenn etwas Neues entsteht, ein ganz neuer Stadtteil, von dem noch niemand ein Bild hat“, erklärt Melanie. Damals waren sie eine der ersten Familien, die die gerade fertig gestellten Häuser bezogen. Von Cafés und Restaurants noch keine Spur, in der Straße gab es lediglich einen Kiosk. Inzwischen hat sich das Bild der Hafencity sehr gewandelt und die Elbphilharmonie ist weltweit bekannt, „Aber wenn wir nach Hause fahren, rufen die Kinder immer noch ‚Wir sehen die Katharinenkirche!‘ und nicht ‚Wir sehen die Elbphilharmonie‘“!

Die Familie liebt die Vielzahl an Aktivitäten, die Hamburg zu bieten hat. „Was wir total gerne machen, ist zum Beispiel die Fahrradtour von hier aus nach Entenwerder. Der Weg ist gut ausgebaut, auch schon für die Kleinen. Traditionell gehört dann ein Kaffee im Ponton-Café Entenwerder 1 dazu.“ In der Hafencity selbst besucht die Familie gern den Lohsepark und den Spielplatz im Baakenhafen. Erst wird ein „Flat White“ von der Kaffeerösterei Torrefaktum geholt, dann können sich die Kinder an den tollen neuen Spielgeräten austoben – es gibt eine Slackline, Trampoline und vieles mehr. Nicht zu vergessen die extrahohen Schaukeln, auf denen man auch immer wieder Erwachsene mit glücklichem Grinsen auf dem Gesicht sieht. „In der Hafencity verändert sich alles so schnell, es entstehen, so viele Dinge, die man alle gerne ausprobieren möchte“, erzählt Robert. Auch kulinarisch kommt man da voll auf seine Kosten: „Wenn man mal zu zweit ausgehen will, sind der Heldenplatz oder das NENI im 25 Hours Hotel klasse.“

Entenwerder 1

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Täglich 10-18.30 Uhr

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Bus 3 bis Billhorner Deich

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040 70293588

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